Das Teehaus und die Lesehalle am Timmendorfer-Strand

Timmendorfer-Strand

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Ein Treffpunkt für Liebhaber von Kunst, Literatur, Musik und natürlich von erlesenen Tees sollte es werden – und gleichzeitig ein Ruheort für Menschen, die einen stilvollen Platz zur Erholung und Einkehr suchen, die sich zwischendurch nicht am lauten Strand tummeln möchten. Das war der persönliche Beweggrund für Jürgen Hunke, das Teehaus am Timmendorfer Strand zu realisieren. 

Das Mikado Teehaus ist aber nicht die erste Idee, die Jürgen Hunke in seiner Wahlheimat Timmendorfer Strand architektonisch umgesetzt hat. Aus einer alten Lesehalle, die er von der Gemeinde übernommen hatte, gestaltete er den Mikado Garden und damit eine Galerie für Buch und Kunst. Asien findet sich auch hier wieder; den Garten zieren etwa Steinskulpturen, neue und alte Kunstobjekte asiatischer Herkunft werden permanent ausgestellt.

 „Harmonie ist für mich etwas sehr Wichtiges“, sagt Jürgen Hunke und bezieht sich damit auf gegenständliche Ästhetik, aber auch auf zwischenmenschlichen Umgang. Er fährt fort: „Meine Überzeugung ist es, dass unsere Gesellschaft auf persönliches Engagement und gemeinnütziges Handeln angewiesen ist“. Er steht für die Überzeugung, dass man Projekte wie das Teehaus verwirklichen kann, ohne einen persönlichen Vorteil im Sinn zu haben.

Jürgen Hunke unterstreicht: „Die Idee dazu hatte ich nicht, weil ich meine persönlichen Vorstellungen und Vorlieben rund um die Seebrücke ausleben wollte. Es ging mir einzig und allein darum, im Ort eine künstlerische Attraktion zu schaffen, die die Menschen ans Wasser führt.“